Baunscheidt-Therapie

Geschichte
Entdeckt wurde die nach ihm benannte Baunscheidt-Therapie von Carl Baunscheidt, der von 1809 bis 1874 lebte. Die von ihm, einem einfachen Mechaniker, anhand eines banalen Vorfalls gefundene Methode ist bei zahlreichen Erkrankungen anwendbar und erstaunlich erfolgreich. Im Laufe der Jahre wurden sowohl die Gerätschaften zur gezielten Hautreizung wie auch das verwendete Hautöl verfeinert. An dieser altbewährten Methode selbst hat sich im Grunde nichts geändert.

Wirkungsweise
Mittels eines sogenannten Schnäppers mit 33 hauchfeinen Nadeln wird durch sanftes Anritzen der Haut eine heilende Reaktion angeregt.
Dieser Hautreiz wird gesteigert durch Anwendung des speziellen Baunscheidtöls, das u.a. Rainfarnöl, Schwarzpfefferöl und Knoblauch enthält. Die Nadelung ruft eine nachfolgende Veränderung in Form einer Steigerung der Nerventätigkeit und damit eine Anregung des Stoffwechsels hervor, welche zur Wiederherstellung der normalen Organtätigkeit und damit der Gesundheit dient.
In diesem Verlauf wird die lebenswichtige Lymphe aktiviert. Sie fördert in Folge über die künstlich erzeugten Bläschen aus den Tiefen des Gewebes die Giftstoffe an die Hautoberfläche, wo sie ausgeschieden werden.

Indikationen
- neuralgische Leiden
- rheumatische Leiden
- Magen-Darm-Erkrankungen
- Gelenkerkrankungen
- Halserkrankungen
- Ohrenerkrankungen
- Nasenerkrankungen
- Trigenimusneuralgien
- entzündliche Augenerkrankungen



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