Eigenblut-Therapie / Körpereigene Reiztherapie

Bereits die Ärzte im alten China behandelten ihre Patienten bei bestimmten chronischen Krankheiten durch Beibringen vieler kleiner Nadelstiche. Es entstanden winzige Hautblutungen, sprich winzige Eigenblutinjektionen. Ferner wurden ausgedehnte Haematome durch intensive Kneifmassagen hervorgerufen. Ebenso geht aus ägyptischen Aufzeichnungen hervor, daß auch dort die Eigenbluttherapie bereits Verbreitung gefunden hatte.

Auch die abendländische Medizin, beeinflußt durch griechische Ärzteschulen, kannte schon die Anwendung von tierischem und menschlichem Blut gegen Epilepsie.
1905 injizierte der Arzt August Bier erfolgreich Eigenblut zwischen die beiden Enden einer Fraktur, um eine Beschleunigung der Heilung zu erreichen.
1912 behandelte sein Kollege Nowotny mit derselben Methode genauso erfolgreich diverse Infektionskrankheiten. In den folgenden Jahren erschienen viele erfolgversprechene Arbeiten über die Anwendung von Eigenblut bei unterschiedlichen Krankheiten.

Das im Körper zirkulierende Blut wird als Transportvehikel gebraucht für Sauerstoff, Nährstoffe, Mineralstoffe, Vitamine, körpereigene Stoffe wie z.B. Abwehrstoffe, Hormone usw.
Entnimmt der Heilpraktiker aus der Vene Blut, um es ins eigene Gewebe zurück zu spritzen, so wird es vom Körper als Fremdstoff betrachtet. Er reagiert auf diesen Reiz automatisch mit der Stärkung seiner eigenen Abwehrkraft. Zur Verstärkung der Wirkung werden homöopathische und/ oder phytotherpeutische Mittel zugefügt.

Indikationen
- Allergien wie z.B. Heuschnupfen
- Hauterkrankungen, z.B. Neurodermitis
- Rezidivierende Erkältungskrankheiten
- Asthma bronchiale
- Rheuma und rheumatischer Formenkreis
- Herpes zoster und Herpes simplex
- Klimakterische Beschwerden
- Geriatrie, z.B. Leistungs- und Gedächtnisverbesserung
- Nachsorge nach Herzinfakt und Schlaganfall

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