Injektionen

Kleine Neuraltherapie, die geeignete Therapie zur Schmerzlinderung
Die Neuraltherapie wurde durch Zufall 1940 durch Dr. Ferdinand Hunecke entdeckt. Er spritzte seiner Schwester gegen Migräne versehentlich intravenös ein Lokal-Anaesthetikum, welches jedoch nur zur intramuskulären Injektion vorgesehen war. Die überraschende Folge war ein sofortiges Abflauen der schweren Migräne. Dies war die Geburtsstunde der Neural-Therapie.

Procain ist seit 1912 in der Medizin als Lokalanaesthetikum bekannt. Der Wirkstoff führt zu einer lokalen Hemmung der elektrischen Erregung schmerzleitender Nerven, er entkrampft Gefäße und Muskulatur, regt die Durchblutung an, reguliert das vegetative Nervensystem und hat ferner regulierende Wirkung auf das Bindegewebe. Zudem stabilisiert er die Zellmembranen und wirkt am Ort der Injektion pH-ausgleichend.
Indikationen
- Akute Schmerzen im Bewegungsapparat, z.B. akuter Hexenschuß und Ischialgien
- Chronische Schmerzen im Bewegungsapparat durch Verhärtungen der Muskulatur
- Migräne-Therapie
- Störfeldsuche
- Narbenkosmetik bzw. Narbenentstörung
- Chronische Entzündungen im Organbereich wie z.B. Gallenblase, Eierstöcke, Nasennebenhöhlen



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