Fußzonenreflex-Massage

Geschichte
Die ältesten Aufzeichnungen der Therapie-Arbeit am Fuße stammen aus Ägypten, Indien, China und aus dem nordamerikanischen Raum.

Geschichte: William H. H. Fitzgerald, ein amerikanischer Hals-Nasen-Ohrenarzt entdeckte die Fußzonenreflex-Therapie wieder neu. Die erste darauf wieder aufbauende Publikation von W. Fitzgerald entstand 1917 mit dem Titel "Zone - Therapie". Seitdem erlebte diese Methode der Behandlung über die Füße einen sensationellen Aufschwung und gehört heute zu den Standardtherapien in Massagepraxen, in Kliniken und in vielen heilpraktischen und ärztlichen Praxen.
Weitere Wegbereiter waren Eunice D. Ingham und Hanne Marquardt. Auch der Wiener Internist und Massagearzt Dr. med. E. Sedlacek hat der Fußzonenreflextherapie mit seinem medizinischen Lehrbuch "Die Fußreflex-Zonen" zu Ansehen und Weiterverbreitung verholfen.

Wirkungsweise
Die Reflexzonentherapie ist eine Regulationstherapie. Die Regulation erfolgt über nervale Reflexbögen - direkt, indem die Information oder der Impuls über sensible Nervenfasern durch Umschaltung im Rückenmark und über vegetative Nervenfasern an das korrespondierende Erfolgsorgan unmittelbar weitergeleitet wird bzw. indirekt über das Gehirn eine Antwort an die betroffene Stelle sendet.
Dieser Impuls induziert durch das Zusammenspiel zwischen Sympathikus und Parasympathikus eine Regulation am Bezugs- oder Erfolgsorgan, z.B. Verbesserung der Durchblutung, Wiederherstellung des energetischen Gleichgewichts, Entspannung der Muskulatur usw.
Es besteht dadurch eine Korrespondenz zwischen Körper-Innerem und Körper-Peripherie. Die Zone in der Peripherie ist meist im gleichen Maße verändert bzw. gestört wie der betroffene Organbereich selbst. Dies kann sich als Schmerzempfindung, Ablage von kristallinen Strukturen oder Veränderungen im Bindegewebe zeigen.
Der Therapeut kann nun über einen mehrmals gesetzten Reiz in der entsprechenden Reflexzone und deren Erfolgsorgan einen ausgeglichenen Zustand wieder herstellen.

Diese Reaktion entspricht biochemischen und elektrophysikalischen Abläufen beispielsweise zur Ausschüttung von Endorphinen im Gehirn.

Indikationen
1. Diagnose

- Früherkennung von gesundheitlichen Störungen
- Bestätigung bestehender Krankheitsbilder
- Überblick über die Gesamtheit der Schwachpunkte im Organismus

2. Therapie

- Bei fast allen leichteren Erkrankungen
- Zur Prophylaxe
- Zu begleitenden Therapien
- Zur Nachsorge

3. Organferne Anwendung

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