Wie gesundheitsgefährlich sind Nanoteilchen?

Die Nanotechnologie hat Einzug in alle Bereiche der Technik gehalten und damit in den Alltag vieler Menschen. Kleinste Teilchen aus Siliziumdioxid, Titandioxid oder Eisenoxid erzeugen in Autolacken schillernde Farbeffekte. Sie weisen Wasser, Staub und Schmutz von glatten Oberflächen. Auch für den täglichen Gebrauch wird Nanotechnologie angewendet, z.B. in Sonnencremes.



Verglichen mit dem Ausmaß ihrer stürmischen Verbreitung ist das Wissen über mögliche gesundheitliche Folgen dagegen noch dürftig
Toxikologen hegen nun den Verdacht, dass auch die winzigen Nanoteilchen eine Gefahr darstellen. Einige Projekte zur Nano-Sicherheitsforschung laufen europaweit an, aber bisher liegen kaum Ergebnisse vor. Mit wenigen Ausnahmen. Und die haben es in sich.

Versuche mit Ratten haben ergeben, dass die Nanopartikel (ein Nano hat die Größe von einem Milliardstel Meter) eingeatmet die sogenannte Blut-Hirn-Schranke überwinden und im Gehirn landen können. Die Partikel gelangen darüber hinaus in die Leber und können sogar durch die Plazenta in den Fötus eindringen.

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